Bahá'í-Primärtexte sprechen von Jesus Christus, der auf die höchstmögliche Weise oft als "der Geist Gottes" bezeichnet wird. Das Christentum ist zu der Überzeugung gelangt, dass das Kommen Christi, des Logos, in der Person Jesu das "erste Kommen" war, und dass Christus eines Tages auf die Erde zurückkehren würde in der "Wiederkunft". Bahá'u'lláh erklärt, dass er das zweite Kommen Christi ist.
Wenn wir die Religionen betrachten, fallen uns naturgemäß ihre Unterschiede auf, denn sonst wäre in unserem Bewusstsein ja nur eine einzige Religion. Das war vielleicht einmal so, als Begegnungen von Religionen seltener stattfanden. Bei einigen von uns ist das vielleicht auch schon wieder so, weil sie davon ausgehen, dass es trotz der Unterschiede Zusammenhänge geben muss.
Ayyám-i-Há ist ein mehrtägiges Bahá'í-Fest, das in Ländern und Territorien auf der ganzen Welt gefeiert wird. Es fällt auf Ende Februar und Anfang März (mit der kürzlichen weltweiten Einführung des Bahá'í- oder Badí-Kalenders können sich die genauen Daten von Ayyám-i-Há um ein paar Tage verschieben). Schauen wir uns kurz an, was Ayyám-i-Há ist, was es bedeutet und wie es gefeiert wird.
Toleranz ist ein wichtiges Thema und Konzept in der Bahá'í-Lehre. Die Bahá'í glauben an die Einheit der Menschheit, an die Einheit der Religion, befürworten eine Weltregierung und eine universelle Sprache. Die spirituelle Grundlage für religiöse Toleranz ist die Anerkennung der gemeinsamen Quelle aller großen Glaubensrichtungen der Welt.
Ist organisierter / institutionalisierter interreligiöser Dialog wirklich wichtig? - Ja, wird dort ein wirklicher Dialog überhaupt geführt? Auf die erste Frage gab der katholischökumenische Prof. Hans Küng vor etlichen Jahren die Antwort: Kein Weltfrieden ohne Frieden unter den Religionen; kein Frieden unter den Religionen ohne Dialog der Religionen!
Jedes Jahr feiern Bahá'í aus der ganzen Welt Naw-Rúz am Tag der Frühlings-Tag- und Nachtgleiche. Naw Ruz hat seine Ursprünge im Zoroastrismus im alten Iran und wird bis heute von Iranern aller Religionen als Kulturfestival gefeiert. Naw-Rúz wurde von Bahá'u'lláh zur Feier des "geistigen Frühlings" der Menschheit heute wieder geschenkt.
Die heiligen Schriften aller Glaubensrichtungen hatten von Zwillingsoffenbarungen gesprochen, die zur "Zeit des Endes" erscheinen würden, der Geburten des Báb, dem Vorläufer, sowie Bahá'u'lláh, dem Stifter des Bahá'í-Glaubens.
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